Terms of Service are provided in German as required by Austrian law.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für die Nutzung des Software-as-a-Service-Dienstes „Navio" (nachfolgend „Dienst"), betrieben von:
QSP — Qualitäts-Software Pollerspöck
Bernhard Pollerspöck
Grabenstraße 15a, 5230 Mattighofen, Österreich
(nachfolgend „Anbieter")
Die AGB gelten für alle Nutzer des Dienstes (nachfolgend „Kunde"), unabhängig davon, ob ein kostenloser oder kostenpflichtiger Plan genutzt wird. Mit der Registrierung bzw. Nutzung des Dienstes akzeptiert der Kunde diese AGB.
Der Anbieter stellt dem Kunden die webbasierte Anwendung Navio zur Verfügung. Navio dient dem Release-Lifecycle-Management: Erfassung von Inputs, Ticket-Verwaltung, Versions- und QS-Management sowie Deployment-Tracking.
Der Dienst wird als Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt und auf Servern der IONOS SE in Deutschland gehostet. Der Kunde greift über einen Webbrowser auf den Dienst zu. Eine Installation beim Kunden ist nicht erforderlich.
Der Zugang zum Dienst erfolgt über einen Access Request auf der Website des Anbieters. Der Anbieter prüft die Anfrage und schaltet den Zugang nach eigenem Ermessen frei. Ein Anspruch auf Freischaltung besteht nicht.
Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail.
Der Dienst wird in folgenden Plänen angeboten:
Zusätzlich sind folgende Add-ons pro Tenant und Monat verfügbar:
Alle Preise verstehen sich in Euro und netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern anwendbar. Der Anbieter behält sich vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen.
Die Abrechnung kostenpflichtiger Pläne und Add-ons erfolgt monatlich im Voraus. Der Anbieter stellt dem Kunden eine Rechnung per E-Mail zu.
Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach erfolgloser Mahnung vorübergehend zu sperren. Die Verpflichtung zur Zahlung ausstehender Beträge bleibt davon unberührt.
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes im Rahmen dieser AGB ein.
Der Kunde verpflichtet sich:
Bei Verstoß gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.
Alle vom Kunden eingegebenen oder hochgeladenen Daten (Inputs, Tickets, Versionen, Deployments etc.) verbleiben im Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt an diesen Daten keine Rechte, die über die zur Erbringung des Dienstes erforderliche technische Verarbeitung hinausgehen.
Der Anbieter wird Kundendaten nicht an Dritte weitergeben, es sei denn, dies ist zur Erbringung des Dienstes erforderlich oder der Anbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet.
Der Anbieter bemüht sich, den Dienst mit einer möglichst hohen Verfügbarkeit bereitzustellen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird jedoch nicht garantiert.
Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (MEZ/MESZ) durchgeführt und dem Kunden vorab angekündigt. Kurzfristige Unterbrechungen für Sicherheitsupdates oder dringende Fehlerbehebungen bleiben vorbehalten.
Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (z.B. Hosting-Provider, Internetanbieter) oder Umstände außerhalb seines Einflussbereichs verursacht werden.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die Gesamthaftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ist der Höhe nach begrenzt auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Vergütungen. Für den Free-Plan ist die Haftung auf € 100 begrenzt.
Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten, soweit der Schaden durch eine angemessene Datensicherung seitens des Kunden hätte vermieden werden können.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten jederzeit zum Ende des laufenden Monats gekündigt werden.
Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail an office@qsp.app ist ausreichend).
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung von mehr als einem Monatsbeitrag in Verzug ist.
Nach Beendigung des Vertrags stehen dem Kunden seine Daten für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export zur Verfügung. Der Anbieter stellt hierfür eine Exportfunktion bereit oder liefert die Daten auf Anfrage in einem gängigen Format (z.B. JSON, CSV).
Nach Ablauf der 30-Tage-Frist werden die Daten des Kunden unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Die Änderung wird dem Kunden per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
Bei Widerspruch hat der Anbieter das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen AGB zu kündigen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG).
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gem. Art. 28 DSGVO.
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters (Bezirksgericht Braunau am Inn / Landesgericht Ried im Innkreis).
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: März 2026